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Openingstoespraak Langenfeld | BBK-krant nr. 268, 2005 | Boellaardprijs 2004

 

 

Rede zur Ausstellungseröffnung von Adriaan van den Berk im Kunstraum Langenfeld

Meine Sehr verehrten Damen und Herren,

Emailkunst-Ausstellungen durchzuführen ist keine alte Langenfelder Tradition, und auch von einem Kontinuum kann noch nicht wirklich gesprochen werden. Und doch: In luftleerem Raum ist die Idee, die Werke des niederländischen Künstlers Adriaan van den Berk im schönen Langenfelder Kunstraum zu zeigen, auch nicht entstanden.
Im Jahre 1992 hatte ich die Aufforderung erhalten, eigene Emailarbeiten zu Ausstellungszwecken nach Langenfeld zu bringen. Das habe ich getan und dabei einiges gelernt. Zuerst einmal, dass der Landstrich zwischen Düsseldorf und Köln nicht nur kein ödes Niemandsland ist, sondern viel mehr sogar mit Kommunen besiedelt, die ein äußerst selbstbewusstes kulturelles Eigenleben führen. Ich habe auch Frau Domdey-Fehlau kennengelernt, die als treibende Kraft der Künstlervereinigung Langenfeld – unterstützt vom ortsansässigen Emailkünstler Walter Kleer, der ja auch ein Gründungsmitglied der Künstlervereinigung ist – und natürlich in ihrer Funktion als damalige Leiterin des Kulturamtes eine internationale Ausstellung dieser Nischenkunst in der Stadthalle zu Wege brachte, die größeren Kommunen mit musealen Möglichkeiten auch nicht schlecht zu Gesicht gestanden hätte. Hier mag also der erste Anstoß gegeben worden sein, von Zeit zu Zeit auch einmal den Scheinwerfer der Neugier auf künstlerische Leistungen aus einem Material zu richten, das bei aller Originalität und auffindbarer Qualität keine mächtige Lobby hat und zwischen Kunst und Handwerk hängt (man könnte hier ein Verständnis aufgrund einer vergleichbaren existentiellen Situation vermuten) wie Langenfeld zwischen Köln und Düsseldorf.

Wenn wir von Malerei, von Zeichnung oder Bildhauerei sprechen, also klassischen künstlerischen Disziplinen, charakterisieren wir das Tun durch die Benennung des Vorgangs. Sprechen wir über Email oder Glaskunst, Textilkunst oder Goldschmieden, dann benennen wir Materialien und rücken in den Vordergrund, dass deren jeweils individuelle ästhetische Wirkungen das Ergebnis quasi einengend schon vorbestimmen. Das ist vielleicht nicht immer ganz falsch, aber die damit einhergehende negative Beurteilungstendenz gegenüber Künsten, die sich mit den spezifischen Möglichkeiten und Grenzen eines Materials auseinandersetzen, ist eine Entwicklung des 20. Jahrhunderts. Diese merkwürdige kulturideologische Tendenz, die der Idee deutlichen Vorrang vor der handwerklichen Umsetzung einräumt und als der künstlerischen Freiheit entgegenstehend abstempelt, was erst einmal von der Pike auf geübt werden muss, finden wir so nur in der bildenden Kunst der Gegenwart und näheren Vergangenheit. Noch im 19. Jahrhundert wäre es undenkbar gewesen, dass ein Maler nicht Einiges vom soliden maltechnischen Aufbau eines Gemäldes verstanden hätte, ein Plastiker nichts vom Wuchs des Holzes oder vom Fluss der Bronze. Ein Schriftsteller gar ohne Kenntnisse in Rechtschreibung ist nach wie vor weitgehend undenkbar. Wird in der modernen Literatur gegen Regeln verstoßen, dann geschieht das als ein bewusster Akt, der die Kenntnis der Regeln voraussetzt. Oder nennen wir einen ganz prominenten Fall der Symbiose von Kunst und Handwerk: Die durch die Jahrhunderte gepriesene plastisch-sinnliche Wirkung eines Rubensgemäldes beruht ganz besonders auch auf den außerordentlichen handwerklichen Fähigkeiten ihres Erschaffers, auf dem Wissen um den stabilsten Bildaufbau, um Untermalungs- und Lasurtechnik. Das 20. Jahrhundert hat jedenfalls dafür gesorgt, dass die Restauratoren des 21. ordentlich zu tun haben werden.
Restauratorische Bedenken brauchen wir nicht zu wälzen, wenn wir uns mit dem Werk von Adriaan van den Berk auseinandersetzen. Der Niederländer ist zu gleichen Teilen ein begnadeter Handwerker und ein Künstler von Format – letzteres sowohl in qualitativem als auch in dimensionalem Sinne, denn seine Werke haben den Hang zur Größe und zur Raumwirkung. Dazu muss man wissen, dass sich die Emailkunst Jahrhunderte lang in kleinen Formaten verwirklicht hat. Schon bei einer solchen Bemerkung wird deutlich, dass man wenigstens Grundsätzliches über die Technik des Emaillierens parat haben sollte, um deren Ergebnisse würdigen zu können. Was also ist Email? Man versteht darunter die durch einen Brennprozess erwirkte Verbindung zweier Materialien, nämlich einer glasähnlichen Substanz als Überzugsmaterial und einem Metallkörper, der stabilisierende und formgebende Funktion ausübt. Im Regelfall wird die Größe eines emaillierten Werkes vom Ort seiner Entstehung, dem Brennofen, bestimmt. Immer schon haben die Emailschaffenden aber diese Begrenzung umgangen, indem sie mit Montagetechniken unabhängig voneinander gebrannte Teile nachträglich verbunden haben. Adriaan van den Berg ist hierin zweifelsohne ein Meister, denn er nutzt die zwangsläufig entstehenden Kanten und Übergänge als kompositorische Elemente, die er durch Schneiden und Sägen individuell formt. So wertet er das Unabänderliche in etwas Gestalt gebendes um. Hinzu kommt, das es van den Berk gelungen ist, das Aufschmelzen des Emails ohne Ofen mit Hilfe gewaltiger Gasbrenner zu vollziehen. Daher erreichen seine Bilder durchaus Formate mittelgroßer Gemälde. Das in ihnen verwendete Formenrepertoire ist übersichtlich. Immer wieder begegnen wir geometrischen Grundelementen in kompaktem oder gedehntem Zustand, vor allem dem Dreieck und dem Viereck, seltener, darum aber um so wirkungsvoller, Kreissegmenten und Vollkreisformen. Wir meinen Häuser, Dörfer, Städte, Berge, Flüsse, Himmel und Gestirne zu erkennen, ein schlichtes Arsenal von Archetypen menschlicher Wahrnehmung und Lebenswirklichkeit. Es sind die immergleichen und aus bauklötzchenhaften Formen gebildeten Dinge, die - spielerisch verteilt und gruppiert – einen erstaunlichen Reichtum an unterschiedlichen Komposition ermöglichen, mal in überbordender Fülle das Phantastische streifend, ein anderes mal in sparsamer Setzung eine Ruhe erzeugend, die meditative Qualität besitzt. Gleiches gilt – zumindest auf den ersten Blick – auch für die Auswahl der Farben. Es dominieren zu den Grundfarben hin tendierende und damit den Kontrast suchende Konstellationen: Rot vor Goldgelb, dynamisiert mit etwas Grün und Türkis, oder ein kräftiges Blau als Rahmung einer goldgelben Fläche, dynamisiert mit etwas Rot und Grün, oder Blau auf goldgelbem Fond mit roten Kleinformen und so weiter, auch hier sind die Möglichkeiten unzählbar. Was eine recht schlichte Gestaltungssystematik zu sein scheint erweist sich aber auf den zweiten Blick nicht nur als durchaus komplexer Vorgang von gestalterischen Entscheidungen, sondern geradezu als zum Erreichen einer intensiven Wirkung notwendige Vorgehensweise, denn es lässt Raum für die Wahrnehmung dessen, was meinem Dafürhalten nach die hervorstechende Qualität der Arbeiten ist. Van den Berk ist ein Magier der Fläche und einer, der das Feuer beherrscht. Klingen solche Betitelungen auch mystifizierend, so kann man ihren Wahrheitsgehalt doch vor den Werken erfahren. Betrachtet man Fläche für Fläche, so sieht man grafische Spuren, die im Untergrund festgebrannt sind, man erkennt das changierende Spiel der ungleich dichten Farbmassen, lernt zu unterscheiden zwischen den mit Schablonen exakt aufgestreuten und den mit dem Pinsel schwungvoll gesetzten Details. Und auch die räumliche Wirkung ist verblüffend. Transparente Farben wie das Goldgelb oder Dunkelblau lassen Distanzwirkungen entstehen, die opak aufgesetzte Formen vor einem unfassbaren Grund schweben lassen. So wie sie selbst in sich Raum bergen strahlen die Emailbilder dank ihrer Intensität auch in Räume hinein, fangen und binden den Blick des Betrachters. Keine Frage, das alles ist zum einen hochdekorativ und mag deswegen diejenigen Kritiker auf den Plan rufen die meinen, Kunst müsse den Konsumenten von Zeit zu Zeit ohrfeigen, wenn sie echt und unangepasst sein wolle. Zum anderen wird dann aber übersehen, dass van den Berks Werk eine meditative Kraft hat, die es mir insbesondere auch wegen seiner abstrakten Ornamentik und heiteren Farbigkeit in die Nähe von kultischen Zierformen rückt, die ich aus dem asiatischen Raum - insbesondere aus vom Buddhismus geprägten Kulturen – kenne.
Heiterkeit – an diesem Begriff möchte ich mich entlang hangeln um zu Arbeiten zu gelangen, die – flüchtig betrachtet – sich nicht bruchlos zu den Emailbildern fügen. Schon 1992, als ich zum ersten Mal Werke des Künstlers gesehen habe, erstaunten mich die Skulpturen. Aufgehängt an oder eingefügt in metallene Gestänge präsentierten sich die Schmelzplatten in ungewöhnlichen Stellungen im Raum. Die Frage also, wie man künstlerisches Email in anderem Zusammenhang als dem des reinen Wandbildes verwenden könne, war damit gestellt. Das in den Raum hineinragende Skulpturale der Gestänge stand in kontrapunktischer Spannung zur Fläche des Bildes und bezog daraus einen besonderen Reiz. Ich habe mich allerdings gefragt, ob die Suche nach erweiterten Ausdrucksmöglichkeiten damit nicht schon ihren Endpunkt erreicht habe. Neuere Arbeiten widerlegen das entschieden. Adriaan van den Berk ist bei vollplastischen Körpern angekommen, die als Einzelstück oder als Kleinteil einer über Raumfläche auszuteilenden Menge auftreten. Diese Körper, die ihm, wie Kindern Bauklötzchen, Material zu ernstem Spiel sind, gießt er aus Zement. Ich sehe in ihnen ein wunderbares Beispiel für die Behauptung meines leider verstorbenen Meisterlehrers an der Düsseldorfer Kunstakademie, Professor Rolf Crummenauer, dass der Spieltrieb ein wesentlicher Motor kreativer Tätigkeit sei – homo ludens. Als wolle der Künstler diesem Gedanken weitere Nahrung geben sind in den letzten Jahren auch noch Objekte entstanden, die auf Email völlig verzichten und sich aus Holz, Blei, Papier, Kunststoffen und sogar Super-8-Filmen bilden. Wenn durch das Material aber keine Kontinuität mehr gewährt zu sein scheint, dann sind es plötzlich wieder Motive, die Zusammenhang stiften. 2003 entsteht das Objekt „Arguments for loving you“ (Gründe Dich zu lieben). In der Fensteröffnung eines aus einem Holzblock simpel geformten Spielzeughauses erscheinen, eingebettet in Kunstrasen als Inbegriff des Bedürfnisses nach Behaglichkeit, Ordnung und Pflegeleichtigkeit, die Silhouetten von Kaffeekanne und Kaffeetasse - hier geht es kleinbürgerlich-holländisch-gemütlich zu. Die gleichen Formen finden wir auch auf Emailtafeln aus dem gleichen Jahr. Das Experimentelle im Werk des Niederländers hat zugenommen und die ehemals eher stille Heiterkeit ist ironischer und pointierter geworden. Bei allem Ideenreichtum des sich nun über etwa drei Jahrzehnte hin entwickelt habenden Werkes bleibt Adriaan van den Berk aber auch in den jüngsten Arbeiten das, was er schon zu Anfang gewesen ist: ein begnadeter Handwerker und ein Künstler von Format.

Düsseldorf den 6. 4. 2005, Kai Hackemann

 

 

Email is langzamerhand een vergeten gebied in de professionele beeldende kunst. Toch is het een prachtig materiaal dat vele beeldende mogelijkheden heeft. Er zijn gelukkig nog enkele professionele kunstenaars in Nederland die de emailleertechniek met veel vakmanschap en toewijding toepassen om hun ideeën vorm te geven. De vraag is of zij tot een uitstervend ras behoren of dat er een nieuwe generatie kunstenaars voor email gewonnen kan worden door bijvoorbeeld het aantal opleidingsmogelijkheden te vergroten.

Door Rob den Boer

Beeldend kunstenaar Adriaan van den Berk (1947) werkt al meer dan twintig jaar met email. Hij schat het totale aantal professionele emailkunstenaars in Nederland op minder dan tien, zichzelf meegerekend. Email is een soort glas dat door middel van warmte met metaal wordt versmolten. De kleur kan onder andere worden verkregen door emailpoeder op de metalen ondergrond te strooien, zoals Adriaan dat doet. De oudste objecten waarin email is verwerkt dateren uit circa 1400 v. Chr. Aanvankelijk werd email beschouwd als een goedkoop alternatief voor (sier-)stenen. Naarmate de emailleertechniek zich ontwikkelde verwierf zij meer status. Een aantal technieken heeft zich door de eeuwen heen gehandhaafd en wordt ook nu nog gebruikt. De verschillen liggen hoofdzakelijk in de preparatie van de ondergrond. Het emailleerprocedé is zeer arbeidsintensief en vergt grote zorgvuldigheid. Als alles goed verloopt, ontstaat er een stevige kleurlaag die eeuwigheidswaarde heeft. Dat betekent dat email, in tegenstelling tot andere natuurlijke materialen, bijvoorbeeld niet dof wordt, groen uitslaat of onder invloed van licht verkleurt.

Het weerkaatste licht
Adriaan van den Berk zou het jammer vinden als de emailtechniek uit de professionele beeldende kunst zou verdwijnen. Omdat alle kunstacademies in Nederland hun afdeling emailleerkunst inmiddels hebben gesloten, is er volgens hem een situatie ontstaan van 'onbekend maakt onbemind'. Op mijn vraag waarom een jonge kunstenaar zich zou moeten willen verdiepen in email, antwoordt Adriaan dat hij een persoonlijke fascinatie voor de techniek moet hebben. Zelf werd hij tijdens zijn opleiding aan de Utrechtse academie 'Artibus' gegrepen door de unieke lichtkwaliteit van email. Het heeft een gelaagdheid waardoor licht, dat vanuit diverse hoeken door het email heen valt, wordt weerkaatst door de metalen ondergrond. Er zit 'diepte' in het materiaal. Andere aspecten van email die Adriaan aanspreken zijn het 'ambachtelijke bouwen', de beeldende kwaliteiten van het materiaal en het vuur dat voor hem een metamorfose inhoudt van poeder naar diepe kleur. De kunstenaar en de ambachtsman komen in het emailleerproces samen, een afwisseling die Adriaan prettig vindt. "Ambacht en kunst bevruchten elkaar", is zijn ervaring.

Een idee voor thuis
Het grondthema van Adriaan van den Berks werk is het 'ultieme thuis komen'. Er zit een verlangen naar geborgenheid in besloten dat komt vanuit een gevoel van ontreddering. Adriaan heeft zijn beeldtaal langzaam, werkende weg, uitgebouwd. Voor hem kan zowel het materiaal als de vorm een gevoel van geborgenheid oproepen. In zijn werk wil hij 'overal hetzelfde, geborgen gevoel kunnen hebben'. Dat patroon is ook zichtbaar in het complex van werkruimtes dat hij op de wal voor zijn woonboot op de Vecht heeft gerealiseerd. In plaats van één overzichtelijke grote loods heeft hij diverse kleinere atelierruimten gemaakt die worden afgewisseld met zaaltjes waarin hij zijn kunst kan tentoonstellen.
Adriaan van den Berk wil nadrukkelijk dat de uitkomst van zijn werk een goede weergave is van zijn ontwerp. Vooral beeld, compositie en kleurgebruik zijn belangrijk. Ook ritme en herhaling zijn beeldvormen die hij vaak in zijn werk toepast. Het beeld wordt volgens Adriaan op deze manier sterker en stemt tot nadenken. Het roept op poëtische wijze aandacht op. Deze kwaliteiten zijn belangrijk voor Adriaan, die naar eigen zeggen een denker en een gevoelsmens is. Gelukkig heeft hij ook een heel subtiel en persoonlijk gevoel voor humor. In een van zijn toonruimtes hangen 25 objecten ter grootte van een baksteen aan de muur, gemaakt van beton, met op elk daarvan een tekst die begint met 'alle dagen…', zoals: 'alle dagen lief', 'alle dagen wijn' en 'alle dagen stout'. Een ander voorbeeld van Adriaans humor is een werk dat uit identieke vormen bestaat, waarvan de mal afkomstig is uit een verpakking die hij in beton heeft gegoten. Op iedere vorm heeft hij een metalen bordje gemaakt met in email de tekst 'allein ich bin Adriaan'. Het werk verwijst zowel naar eigenheid als eenvormigheid en is geinspireerd door titels van kinderboeken en -films.

Een plek om in te wonen
Op dezelfde manier maakt Adriaan van den Berk grote installaties die een hele vloer vullen. Wegwerpverpakkingen leveren de mallen voor een grote veelsoortigheid aan architectonische vormen. In een vitrine zo groot als een kamer, heeft hij zo'n installatie opgesteld met als titel: 'Everything a house should have'. Door de grote glaswanden van de ruimte valt het daglicht er prachtig op. De vele koepelvormen en het passervormige stratenplan in de opstelling doen me aan Washington denken. Het email blijft beperkt tot details in de afwerking. Voor een vergelijkbare installatie, maar dan in de vorm van een rechthoek en met een overeenkomstig 'stratenplan' dat veel intiemer is, won Adriaan in het najaar van 2004 de Boellaardprijs van het Utrechtse Genootschap Kunstliefde, waarvan hij werkend lid is. Adriaan houdt van oude steden met smalle ronde steegjes die geborgenheid bieden aan hun inwoners. Met beton creëert hij de stad waarin hij zelf zou willen wonen. Aan de muur van hetzelfde vertrek hangen vijftien lange, ranke torens van staal, waarin raamachtige openingen zijn gebrand. In het donkere 'binnen' zitten kleurvlakken van email verscholen die zich pas na wat langer kijken prijsgeven. Adriaan vertelde mij over een emailkunstwerk van zijn hand dat op een expositie in de Utrechtse Domkerk aan een vrij donkere muur hing. De tableaus onthulden zich daardoor langzaam aan de kijker. Dat gaf volgens hem een extra dimensie aan het werk. De al genoemde torens van staal heeft hij 'Heilige Huisjes' genoemd. In een opstelling van twee exemplaren combineert hij ze met een oude, al bestaande super 8-mm. film. Daarop is te zien hoe een vliegtuig op weg lijkt te zijn om zich (optisch) in de 'torens' te boren op een manier die herinnert aan de gebeurtenissen op 9-11.

Vervuld van verlangen
Adriaan van den Berk exposeert regelmatig in het buitenland. Ook daar is email marginaal vertegenwoordigd in de beeldende kunst. In Duitsland, Spanje en Engeland zijn enkele goede galeries die gespecialiseerd zijn in emailkunst. Een aantal enthousiaste mensen hebben in Grosslittgen in Duitsland het Email Museum Himmerod gesticht, dat naast het beheer van een collectie oude emailkunst ook tentoonstellingen met nieuw werk organiseert. In Japan is email in kleine kring populair, maar dan vooral in toegepaste vorm, bijvoorbeeld op vazen. In de Verenigde Staten wordt email ook gebruikt in de architectuur.
Hoewel Adriaan van den Berk regelmatig werk verkoopt in galeries in Europa is het moeilijk om een renderende beroepspraktijk op te bouwen door de hoge kosten die de emailtechniek met zich meebrengen. Een pot emailpoeder kost al gauw 100 euro of meer. Voor één tableau heeft hij al snel een hele pot van de overheersende kleur nodig. Dat verhindert Adriaan niet om door te gaan met email. Zijn drijfveren zijn het verlangen en de drang om te zien hoe een idee tot vorm komt. Van 's ochtends vroeg tot laat in de avond is hij in zijn atelier aan het werk. Verder heeft hij niet zoveel nodig. "Dit leven is voor mij vervullend", zegt hij.

Adriaan van den Berk, email-kunstenaar, email: roodgloeiend.berk @wanadoo.nl.

Over het werk van Adriaan van den Berk zijn twee publicaties verschenen, 'Changing by fire' en het rijk geillustreerde (full-color) boek 'Roodgloeiend'. Inlichtingen over beide uitgaven kunt u krijgen bij de kunstenaar.

Dit artikel is eerder verschenen in BBK-krant 268.

 

 

Boellaardprijs 2004 uitgereikt aan Adriaan van den Berk.

Tijdens de opening van de najaarsledententoonstelling op 3okt. j.l. is traditioneel de boellaardprijs uitgereikt. Deze prijs, bestaande uit een bedrag van 1000 euro, wordt elk jaar toegekend aan het beste werk van de tentoonstelling.

De jury bestond dit jaar uit: Annette van Ham, conservator van het Aborigional Art Museum te Utrecht, Marry de Vries, galeriehouder te De Bilt en Marja Steinmetz, beeldend kunstenaar te Utrecht en winnaar van de Boellaardprijs in 2003. Zij hebben de prijs toegekend aan een installatie van Adriaan van den Berk.

Uit het juryrapport:

Het werk bestaat uit honderden betonnen objectjes waarin hier en daar emaille op koper is verwerkt. Het kunstwerk met de titel: Shall I tell you about my favourite place, is indrukwek-kend, overweldigend en rit-misch. Het laat ons zien dat beton ook mooi kan zijn. Ook heeft het werk een zachte uitstraling ondanks het harde materiaal.
Het werk is opgebouwd uit talloze verschillende vorm-pjes. Deze lijken op zandvormpjes, of koekjes, of machineonderdelen, of printplaatjes, of fabrieks-gebouwen enz. maar zijn het net niet zodat je steeds het idee hebt dat je in de maling genomen wordt. Als beschou-wer blijf je steeds zoeken naar iets herkenbaars. De installatie werkt door op verschillende niveau’s en stemt tot filosofisch nadenken over de wereld waarin

wij leven. Ondanks het formaat, 500 X 125 cm., schreeuwt het niet om aandacht, maar ligt daarentegen heel rustig in de bovenzaal van kunstliefde. Kortom een juweel van een Favourite place.
Het werk steekt met kop en schouders boven de andere inzendingen uit en daarom wordt deze installatie bekroond met de Boellaardprijs 2004.

Het is voor het eerst dat de Boellaardprijs word gegeven voor een installatie.

Adriaan van den Berk heeft in 1977 al de van Dokkumprijs gekregen en in het voorjaar van 2004 de B.J. Kerkhofprijs.

Bron: persbericht genootschap Kunstliefde, Utrecht